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Droht ein neuer Krieg?

Putin-Angriff auf NATO? Bundeswehr und Bundesnachrichtendienst warnen

  • Aktualisiert: 28.03.2025
  • 16:24 Uhr
  • Benedikt Rammer
Der russische Präsident Putin könnte es auf weitere  NATO-Länder abgesehen haben.
Der russische Präsident Putin könnte es auf weitere  NATO-Länder abgesehen haben.© via REUTERS

Russland rüstet weiter auf und erhöht die Bedrohung für den Frieden in Europa. Experten warnen vor der Möglichkeit eines groß angelegten Krieges und einer möglichen Konfrontation mit der NATO.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Russland rüstet weiter auf und erhöht die Bedrohung für Europa.

  • Experten warnen vor einer möglichen Konfrontation mit der NATO.

  • Der Einfluss Russlands im Baltikum ist zurückgegangen, aber die Gefahr bleibt bestehen.

Der Ton in den Worten von Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, klang alarmierend, als er vergangene Woche bei Sandra Maischberger in der ARD-Talkshow zu Gast war. Er machte deutlich, dass man nach einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine nicht durchatmen könne. Das Ende des Ukraine-Kriegs werde nicht dazu führen, dass "wir wieder Frieden auf dem europäischen Kontinent haben". Russland, unter Präsident Wladimir Putin, rüste weiter auf und "bereitet sich auf einen großen Krieg vor", erklärte Carlo Masala, Professor an der Bundeswehr Universität in München, ebefalls bei Sandra Maischberger. Diese Einschätzung wird durch mehrere neue Lagebewertungen europäischer Nachrichtendienste unterstützt.

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Dauerhafte Bedrohung für Europa durch Russland

Berichte von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung zeigen, dass Russland bis zum Ende der Dekade alle Voraussetzungen schaffen könnte, um einen großmaßstäblichen konventionellen Krieg führen zu können. Diese Lageeinschätzung basiert auf Informationen von Bundeswehr und Bundesnachrichtendienst (BND), einschließlich Satellitenaufklärung und wirtschaftlicher Analysen. Russland sieht sich in einem Systemkonflikt mit dem Westen und ist bereit, seine imperialistischen Ziele auch über die Ukraine hinaus mit militärischer Gewalt umzusetzen.

Die russischen Streitkräfte agieren bereits aus einer Position der Stärke heraus und zeigen keine ernsthaften Anzeichen für Kompromissbereitschaft im Ukraine-Konflikt. Laut einer vertraulichen Analyse des litauischen Inlandsnachrichtendienstes VSD, von der "tagesschau.de" berichtet, könnte Russland bald in der Lage sein, eine begrenzte militärische Aktion gegen ein oder mehrere NATO-Länder zu starten. Trotz westlicher Sanktionen ist Russland weiterhin in der Lage, seine Militärausgaben zu steigern und den Krieg zu finanzieren.

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Russland kann Verluste ausgleichen und aufrüsten

Eine Analyse des Bundesnachrichtendienstes zeigt, dass Russland seine Verluste an Personal und Material in der Ukraine nicht nur ausgleichen, sondern die Aufrüstung sogar vorantreiben kann. Durch die von Russland betriebene Kriegswirtschaft werde mehr produziert als für den Ukraine-Krieg benötigt werde, so die Lagebewertung. Kreml-Chef Putin habe zudem verfügt, bis 2026 bis zu 1,5 Millionen weitere Soldaten zu rekrutieren. Der Einfluss Russlands im Baltikum ist zwar erheblich zurückgegangen, was eine russische Expansion erschwert. Dennoch bleibt das Risiko bestehen, dass Russland seine Kräfte auf ein NATO-Land konzentrieren könnte.

  • Verwendete Quellen:
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