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Steigende AfD-Umfragewerte

FDP-Chef Dürr: "Aktuelle Koalitionsverhandlungen stärken AfD"

  • Veröffentlicht: 04.04.2025
  • 03:55 Uhr
  • Rebecca Rudolph

FDP-Politiker Christian Dürr warnt vor den Folgen der schwarz-roten Koalitionspläne und macht CDU-Chef Merz mitverantwortlich für den Höhenflug der AfD.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Christian Dürr sieht in den gebrochenen Wahlversprechen der CDU einen Grund für das Erstarken der AfD.

  • Die geplante Koalition von Union und SPD belaste laut Dürr vor allem die junge Generation mit enormen Schulden.

  • Mit dem geplanten Mega-Sondervermögen sieht Dürr die finanzielle Handlungsfähigkeit Deutschlands in Zukunft gefährdet.

Der designierte FDP-Chef Christian Dürr sieht einen Zusammenhang zwischen den Koalitionsverhandlungen von CDU und SPD und den steigenden Umfragewerten der AfD. Laut Dürr profitiert die AfD von gebrochenen Wahlversprechen: "Mit dem Brechen von Wahlversprechen macht (CDU-Chef Friedrich) Merz nur die AfD stark", sagte er der Rheinischen Post. Aktuell liege die AfD nur noch einen Prozentpunkt hinter der Union. "Das liegt auch an dem, was aus den Koalitionsverhandlungen bisher bekanntgeworden ist."

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Dürr kritisiert die geplante schwarz-rote Koalition scharf: Sie werde eine Regierung, die sich das Geld von den Jüngeren nehme, um es sich politisch bequem zu machen. Besonders kritisiert er das geplante Sondervermögen. Durch das "Mega-Schuldenpaket von Union und SPD" müsse Deutschland künftig "bis zu 80 Milliarden Euro im Jahr allein an Zinsen zahlen".

Er warnt zudem vor den Folgen für die Zukunft: "Und was machen wir, wenn wir in ein paar Jahren noch viel mehr Geld brauchen für unsere Verteidigung?" Dann seien die Verschuldungsmöglichkeiten "weitgehend ausgereizt - für Dinge, die eigentlich aus dem laufenden Haushalt finanziert werden müssen."

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Für Dürr ist klar: Ein einfaches "in den Schoß legen" und das Zuschütten von Problemen mit Geld reiche nicht aus, um die Wirtschaftskrise zu überwinden.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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