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Bürgerschaftswahl

Umfrage zeigt: SPD in Hamburg vorn, Grüne hinter CDU

  • Aktualisiert: 28.02.2025
  • 05:39 Uhr
  • Franziska Hursach

Am Sonntag wird schon wieder gewählt, diesmal in Hamburg. Eine Umfrage gibt einen Ausblick auf die Stimmungslage in der Hansestadt. Viel Hoffnung gibt es für die Sozialdemokraten.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In einer Umfrage zur Hamburger Bürgerschaftswahl bleibt die SPD mit 33 Prozent klar vorn, die CDU liegt bei 18 Prozent, die Grünen fallen auf 17 Prozent.

  • Eine rot-grüne Regierung bleibt möglich, ebenso wie eine SPD-geführte Koalition mit der CDU oder der Linken.

  • CDU-Kandidat Dennis Thering schließt eine Koalition mit den Grünen aus, während SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher eine Fortsetzung von Rot-Grün anstrebt, aber vor möglichen Veränderungen warnt.

Kurz vor der Hamburger Bürgerschaftswahl bleibt die SPD laut einer neuen Umfrage klar vorn. Laut dem aktuellen ZDF-Politbarometer kommt sie auf 33 Prozent - ein Prozentpunkt mehr als in der vorherigen Umfrage. Die CDU liegt mit unveränderten 18 Prozent auf Platz zwei, während die Grünen zwei Prozentpunkte verlieren und auf 17 Prozent abrutschen.

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Im Vergleich zur Wahl 2020, als die SPD mit 39,2 Prozent siegte und die Grünen mit 24,2 Prozent zweitstärkste Kraft wurden, zeigt sich eine veränderte Dynamik. Die CDU konnte sich gegenüber ihrem historischen Tief von 11,2 Prozent verbessern, bleibt aber deutlich hinter den führenden Parteien zurück. Im Politbarometer schneidet die Linke deutlich besser ab als vor zwei Wochen und erreicht 12 Prozent, drei Prozentpunkte mehr. Die AfD bleibt bei 9 Prozent.

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Mehrere Koalitionsoptionen möglich

Daraus ergeben sich mehrere Möglichkeiten, Regierungsbündnisse zu schließen. Neben einer Fortsetzung der rot-grünen Regierung wäre auch eine SPD-geführte Koalition mit der CDU rechnerisch möglich, ebenso wie eine knappe Mehrheit für ein Bündnis aus SPD und Linken.

Die repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF basiert auf einer Befragung von 1.046 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten. Wahlumfragen sind stets mit Unsicherheiten verbunden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei bis zu drei Prozentpunkten.

CDU schließt Koalition mit Grünen aus

CDU-Spitzenkandidat Dennis Thering hat jedoch eine Koalition mit den Grünen ausgeschlossen und damit erste Weichen für die politische Zukunft der Hansestadt gestellt. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bekräftigte hingegen in einem Triell des NDR-Fernsehens seinen Wunsch nach einer Fortsetzung von Rot-Grün, warnte jedoch vor möglichen Veränderungen. "Meine Befürchtung ist, dass, wenn es für eine schwarz-grüne Mehrheit reicht, sie es auch tun würden", sagte er.

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Tschentscher hatte sich bereits frühzeitig für eine erneute Zusammenarbeit mit den Grünen ausgesprochen. Er verwies auf die hohe Zufriedenheit mit dem aktuellen Senat, die zu den besten unter den Landesregierungen in Deutschland gehöre.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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