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Octocrylen und Co.

Diese Inhaltsstoffe in deiner Sonnencreme sind gefährlich 

  • Aktualisiert: 27.05.2024
  • 17:00 Uhr
  • Victoria Kunze

Sonnencremes mit UV-Schutz werden immer wichtiger. Schon länger in der Diskussion steht jedoch deren Inhaltsstoff Octocrylen. Welche UV-Filter dir gefährlich werden könnten und welche dich wirklich schützen.

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Das Wichtigste zum Thema Sonnencreme

  • Laut der Deutschen Krebsgesellschaft hat sich seit 2007 die Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen fast verdoppelt.

  • Kinder müssen vor UV-Strahlung besonders geschützt werden. Schwere Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko einer Hautkrebs-Erkrankung um das zwei- bis dreifache.

  • Gerade im Sommer solltest du täglich Sonnenschutz tragen. Denn: Vor den UV-Strahlen solltest du dich auch schützen, wenn du nicht in der prallen Sonne liegst.

  • Bei einem UV-Indexwert von 8 solltest du die Sonne komplett meiden. Du findest den UV-Index in deiner Wetter-App oder online beim Deutschen Wetterdienst.

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Auf Joyn streamen: Sonnen-Gadgets im Test
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"Galileo"-Reporter Matthias Fiedler testet hilfreiche Sonnen-Gadgets, die vor lästigem Sonnenbrand schützen sollen. Doch was bietet den besseren Schutz?

Sonnenschutz: Achte auf diese Merkmale und Inhaltsstoffe

⏳ Grundsätzlich gilt: Je heller der Hauttyp, desto höher muss der UV-Schutz sein. Die LSF-Zahl auf der Sonnencreme richtet sich nach der Minutenanzahl, die du ungeschützt in der Sonne verbringen kannst. Deshalb gilt außerdem: Je länger du der Sonne ausgesetzt bist, desto höher der UV-Schutz.

🧴 Gute Sonnencremes sind antiallergen, photostabil und wirken nicht hormonell. Das heißt, dass diese Cremes keine Allergien auslösen oder in der Sonne zerfallen. Außerdem wirken die Inhaltsstoffe nicht auf den Stoffwechsel des Körpers.

📅 Sonnenmilch vom letzten Jahr solltest du nicht verwenden. Verbrauche die Creme zwölf Monate nach dem Öffnen, denn sonst könnte sie bereits abgelaufen sein und verliert den UV-Schutz. Die Inhaltsstoffe können nun sogar krebserregend sein.

👃 Konsistenz und Geruch beachten: Alte Sonnencreme riecht oft eigenartig, verfärbt sich oder Öl und Wasser setzen sich ab.

⚪ Greife möglichst zu neutralen Sonnencremes, die keine Parfum- oder Duftstoffe enthalten, da diese weniger Allergien auslösen.

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Diese Inhaltsstoffe in der Sonnencreme können gefährlich sein

Gefährliche Inhaltsstoffe in Sonnencreme
Gefährliche Inhaltsstoffe in Sonnencreme© Galileo

Sonnencremes mit diesen Inhaltsstoffen solltest du meiden

Ein Inhaltsstoff, der bei Sonnencremes absolut vermieden werden sollte, ist Benzophenon. Die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) ordnet diesen Stoff als „möglicherweise krebserregend" ein. Benzophenon wirkt sich außerdem negativ auf den Stoffwechsel aus und kann Allergien fördern oder auslösen. Seit Ende 2023 sind Benzophenone in Kosmetikprodukten in der EU verboten

Eine weitere Warnung besteht bei dem Stoff Octocrylen. Dieser UV-Filter zerfällt nach gewisser Zeit, sodass Benzophenon entsteht. Ein Verbot gibt es derzeit dennoch nicht.

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Chemische und mineralische UV-Filter in Sonnencreme

Es gibt einen Unterschied zwischen zwei verschiedenen UV-Filtern, die in Sonnencremes angewendet werden. Die chemischen Filter absorbieren das UV-Licht und die mineralischen UV-Filter leiten die Sonnenstrahlung ab. 

Benzophenon und Octocrylen sind chemische Filter und stehen oft in der Kritik, da sie nicht nur auf der Haut, sondern auch im Blut nachgewiesen werden können.

Häufige Fragen zum Thema Sonnencreme

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